Loveparade 2010: mittlerweile 19 Tote


Nach der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg wurde jetzt bekannt, das es mittlerweile 19 Tote und mehr als 349 Verletzte gegeben hat. Wie schwer die Verletzungen der 349 Menschen sind, kann noch keiner sagen. Um ein weiteres Chaos zu verhindern, sollte die Party ruhig ausklingen, daher wurde bis 23 Uhr weitergefeiert.

Die 1,4 Millionen Raver verließen danach und ohne große Zwischenfälle das Partygelände. Allerdings waren die Polizei und die Rettungsdienste bis weit nach Mitternacht damit beschäftigt, Tote und Verletzte zu bergen.
Jetzt steht natürlich das Sicherheitskonzept in der Kritik. Wie konnte zugelassen werden, das über eine Millionen Menschen auf ein Gelände gelassen wurden, das nur für 400.000 Menschen ausgelegt ist. Dazu kommt natürlich auch noch, das es nur einen Zugang gab, der nur über den Tunnel erreichbar ist. Heute gegen 12.00 Uhr wird eine Pressekonferenz im Duisburger Rathaus stattfinden, bei der die Veranstalter und die Stadt Rede und Antwort stehen müssen, wie es zu den Unglück gekommen ist. Allerdings hat Oberbürgermeister Sauerland bereits folgende Aussage macht: „Es lag nicht am Sicherheitskonzept, das nicht gegriffen hat, sondern wahrscheinlich an individuellen Schwächen.”

Auf der Internetseite der Veranstalter steht auf schwarzen Hintergrund:“Unser Anliegen, ein fröhliches Miteinander von Menschen durchzuführen, ist heute von den tragischen Unglücksfällen überschattet worden. Daher beenden wir den Livestream zur Loveparade. Unser aufrichtiges Beileid gilt allen Angehörigen und unsere Gedanken sind bei denjenigen, die derzeit noch versorgt werden müssen. Die Stadt Duisburg hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige informieren können: 0203-94000.“

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